Inulin – Ein besonderer Ballaststoff

Inulin ist ein präbiotischer löslicher Ballaststoff, der ausgerechnet in jenen Lebensmitteln enthalten ist, die heute nicht mehr allzu oft auf dem Speiseplan stehen, wie z. B. in Topinambur, Zwiebeln oder Chicorée.

Inulin beeinflusst insbesondere die Darmflora positiv und führt dazu, dass sich die guten Darmbakterien (Laktobakterien und Bifidobakterien) ansiedeln, während sich die unerwünschten Darmbewohner reduzieren.

Aus Studien ist bekannt, dass Inulin das Dickdarmkrebsrisiko minimieren kann. Doch zeigte sich nun auch, dass Inulin auch die Aufnahme von Mineralstoffen sowie die Knochenmineralisierung fördern kann und damit eine ideale präventive Massnahme darstellt, um den Knochen Gutes zu tun, der Osteoporose zuvorzukommen oder eine bestehende zu stoppen.

Inulin stärkt die Knochen

Gleich zu Beginn der Studie konnte in der Polydextrose-Gruppe eine besonders hohe Calciumaufnahme beobachtet werden. Im Laufe der Zeit änderte sich dieser Trend jedoch.

Nach Ablauf der vier Wochen konnten Calcium und Magnesium am besten von der Inulin-Gruppe resorbiert und verwertet werden.

Inulin ist folglich langfristig sehr gut dazu geeignet, die Mineralstoffaufnahme zu erhöhen und damit auch Osteoporose vorzubeugen.

Als Erklärung für diese Tatsache verwiesen die Forscher auf die positive Wirkung, die das Inulin auf die Darmflora haben kann.

Inulin gilt als bevorzugte Nahrung der Darmflora. Diese produziert daraufhin verstärkt kurzkettige Fettsäuren, die wiederum zur Pflege und Regeneration der Darmschleimhaut dienen.

Eine gesunde Darmschleimhaut kann nun viel besser und umfangreicher Mineralstoffe aufnehmen, die geradewegs in die Knochenstruktur weiter geleitet werden können.

Gesunde und starke Knochen sind die Folge.

Die Tricks der Eishersteller

 

Letztlich sind es nur fünf große Hersteller. Tricksen tun sie alle, die beiden Markenhersteller Unilever (Langnese, Ben & Jerrys) und Nestlé-Schöller (Schöller, Mövenpick) sowie die drei Hersteller von Handelsmarken: R&R, Rosen Eiskrem und Eisbär Eis. 

 

Trick 1: Luft im Eis

Wenn Sie 1 Liter Milch kaufen wiegt die Milch 1 Kilogramm. Wenn Sie aber 1 Liter Eis kaufen dann wiegt das Eis eben nicht 1 Kilogramm sondern nur 0,5 Kilogramm. Woran liegt das? Am Lufteinschlag. Die Hersteller von industriell gefertigtem Eis kalkulieren teils mit einem Aufschlag von 100 Prozent Luft. Beim italienischen Eis sind es oft nur 25 Prozent. Der Vorteil der Luft: Mit mehr Luft lässt sich das Eis besser portionieren und es wird cremiger.

 


Sind in der Packung
1 Liter Eis?

Nein! 0,5 Liter Eis
und 0,5 Liter Luft!

 

Trick 2: Verpackungsgrößen

Die Hersteller von No-Name-Eis arbeiten mit Verpackungsgrößen von 500 ml und 1 Liter und 2,5 Liter. Anders aber bei den beiden Markenherstellern. Im Mövenpick-Eis sind nur 900 ml. Noch wilder wird es beim Eis von Langnese. Das Cremissimo kommt wahlweise in 850 ml, 900 ml und 1 Liter daher. Eine logische Erklärung dafür gibt es nicht.

  Inhalt:
1 Liter
900 ml
850 ml

 

Trick 3: Pflanzliches Fett statt Milch und Sahne

Pflanzliche Fette sind billiger als Milchfett und Sahne. Sie lassen sich auch leichter verarbeiten. Deswegen wird bei der Herstellung von industriellem Eis gerne Palmfett oder Kokosfett verwendet. Letzteres wird übrigens auch als Ausgangsstoff für die Gewinnung von Waschmitteln verwendet. Lassen Sie mal das Eis vom Discounter 2 Tage stehen. Das Resultat ist eine eklige klebrige Pappe wie bei Negerküssen. Mit Eis vom Italiener hat das nichts zu tun.

 

Trick 4: Auffüllen mit Wasser

Wasser ist billig. Also wird das Eis bei der Herstellung mit Wasser gestreckt. Wie viel Wasser im Eis steckt verraten die Eishersteller nicht. Im Cremissimo Amaretto von Langnese ist mehr Wasser als Zucker oder Kirschsaft. Somit besteht dieses Eis hauptsächlich aus Luft, Milch und Wasser.

 

Trick 5: Sparen bei den Aromastoffen

Statt natürlicher Produkte werden künstliche oder natürliche Aromastoffe verwendet. Diese sind billiger. Im Zitroneneis ist dann keine Zitrone sondern nur Zitronengeschmack. Auch im Erdbeereis ist oft nur Erdbeergeschmack. Die rote Farbe wird dann durch Rote Beete Saft erzeugt.

 

Trick 6: Wortakrobaten

Die Beschreibungen auf den Produkten sind oft sehr trickreich. Nicht alles was gut klingt ist auch wirklich gut.

Natürliche Aromastoffe:

Das bedeutet nur, dass diese Stoffe aus natürlichen Produkten hergestellt sind. Das kann auch Holz und Reis sein. Überspitzt ausgedrückt: Sägespäne.

Ohne künstliche Aromastoffe

Das bedeutet nur, dass keine künstlichen Aromastoffe verwendet werden. Sehr wohl aber natürliche Aromastoffe.

Eiscreme

Es ist gesetzlich klar geregelt was Eiscreme heißen darf: Eiscreme muss einen Anteil von 10 Prozent Milchfett enthalten. Milch hat einen Milchfettanteil von 3,5 Prozent. Sahne 30 Prozent. Um die 10 Prozent Milchfettanteil zu erreichen muss also mindestens 1/3 Sahne im Eis sein. Noch strenger ist es bei Cremeeis. Das muss mindestens 50 Prozent Milch und Ei enthalten. Aber kein Wasser.

Langnese schreibt bei Cremissimo: "Erleben Sie die raffinierte Komposition aus cremigem Vanilleeis, durchzogen mit fruchtiger Kirschsoße. Ein Cremeeis ist das nicht. Denn in dem Eis ist Wasser und kein Ei. Cremeeis und cremiges Eis sind zwei verschiedene Wortbedeutungen. Zumindest für Langnese.

 

Mein Fazit nach diesem Eistest: Lieber ins italienische Eiscafe und dort einen schönen Eisbecher essen als eine industrielle Mischung aus Luft, Wasser und Pflanzenfett. Das hat für mich nichts mit Eis zu tun.

 

Quelle:www.markengeheimnisse.de

Auf die Zutaten kommt es an

MARKTCHECK beißt zu

aus der Sendung vom Donnerstag, 18.7. | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen

Im Becher oder in der Waffel, mit Sahne oder ohne - Eis ist einfach nur lecker. Doch häufig wird teures Milchfett durch billiges Pflanzenfett ersetzt und Aromastoffe zugefügt. Hat das nur geschmackliche oder auch gesundheitliche Folgen? Und wie wird eigentlich traditionelles Speiseeis hergestellt?

Schon vor etwa viertausend Jahren verwöhnten sich die Chinesen mit der kalten Delikatesse Speiseeis. Inzwischen hat sich die Rezeptur etwas verändert, aber die Leidenschaft für das süße Vergnügen ist ungetrübt. Durchschnittlich rund acht Liter Eis verspeist heutzutage jeder Deutsche im Jahr. Wegen seiner kühlen Leidenschaft muss sich niemand besonders vor dem Dickwerden fürchten, besonders dann nicht, wenn man sich an Fruchteis beziehungsweise Fruchtsorbet hält. Fruchtsorbet besteht aus Fruchtsaft und -mark, Wasser, Traubenzucker und Zucker - und sonst nichts! 

Eisdiele oder Supermarkt?

Unterwegs wird leckeres Eis im Becher oder in der Waffel, mit Sahne oder ohne angeboten. Da kommt Sommerlaune auf. Manche Eisdielen bieten bis zu 60 Sorten Eis an - da hat man die Qual der Wahl. In der Eisdiele kostet die Kugel etwa 1,- Euro. Im Supermarkt bekommt man für den gleichen Preis ein ganzes Paket. MARKTCHECK will wissen, wo die Unterschiede liegen. 

 

Billiges Pflanzenfett statt Milchfett

Damit Eis im Supermarkt so billig sein kann, wie es ist, hat sich in die Industrie einiges einfallen lassen. Ein Beispiel: Im Eis wird teures Milchfett häufig durch billiges Pflanzenfett ersetzt; Kokos- oder Palmfett zum Beispiel. Es steckt sogar in teurem Markeneis von Langnese oder Möwenpick. Die Hersteller sagen: Das Eis wird dadurch cremiger und besser. Verbraucherschützer dagegen kritisieren das Pflanzenfett als Täuschung. Die Hersteller, sagen sie, wollen nur billiger produzieren und mehr verdienen,

Billige Aromastoffe statt Originalzutaten

Ein anderer Trick bei der Eisherstellung sind Aromastoffe. So ersetzt chemisches Erdbeer-Aroma immer öfter die frischen Früchte, Vanillin die Vanille-Schoten. Und weil Vanillin eigentlich ein Abfallprodukt der Papierherstellung ist, ist das natürlich viel billiger.

 

Traditionelle Eishersteller, die "Gelatieri" machen das anders. Wie, lernen sie zum Beispiel in Mannheim in einer speziellen Ausbildung. Dort wird Eis ohne Zusatzstoffe traditionell hergestellt. Zwei Jahre dauert die Ausbildung zum Speiseeis-Hersteller.
Echte Vanille-Schoten sind die wichtigste Zutat für traditionelles Vanilleeis. Abgesehen davon kommt gar nicht so viel hinein. Zucker, Eier, und jede Menge Milch. Ein Vanille-Eis, das mit echter Vanille gemacht ist, erkennt man übrigens an schwarzen Punkten im Eis. Sie kommen von der Vanilleschote, wenn sie fehlen, stammt der Vanillegeschmack wohl von Aromastoffen. Klar ist auf jeden Fall: Traditionelles Eis-Machen ist ein echtes Handwerk.

Emulgatoren und künstliche Aromen

Der Geschmacksvergleich bringt es an den Tag: Der Unterschied ist riesig. Das Supermarkt-Eis zerfällt wie Schaum im Mund, das Handwerkseis bleibt cremig. Einer der Gründe: Im traditionellen Eis haben Emulgatoren und künstliche Aromen nichts zu suchen, so der Berufsschullehrer für Speiseeisherstellung.

Emulgatoren sind zwar nicht giftig, sondern sie sind in vielen Fertigprodukten enthalten, aber bei Speiseeis binden sie vor allem Luft. Das bedeutet, ein Liter Supermarkteis sind etwa 550 Gramm. Ein Liter traditionelles Eis wiegt dagegen 800 bis 850 Gramm.

Künstliche Aromastoffe sind bei der traditionellen Speiseeisherstellung ebenfalls verpönt. Im Regelfall ist das Eis in einer Eisdiele traditionell hergestellt, aber es gibt Ausnahmen. Im Zweifel sollte man fragen, ob beispielsweise echte Erdbeeren oder Aroma verwendet wurde.

Lieblingsdessert: Eiscreme

 

Trotz der Aromen oder Zusatzstoffe: Die Deutschen lieben Eis aus der Packung. Sie essen viel mehr zu Hause als in der Eisdiele. Rund acht Liter Eis pro Jahr kommen zusammen. Die Europameister im Eisessen sind allerdings die Skandinavier. Sie essen fast doppelt so viel Eis.

Die deutschen Geschmacks-Favoriten sind eher langweilig. Vanille, Schokolade, Nuss, Erdbeere. Dabei wächst die Sortenvielfalt von Jahr zu Jahr. Die Auswahl ist schier unbegrenzt! Und nicht nur die Vielfalt der Geschmacksrichtungen ist riesig, sondern auch die Bezeichnungen, die auf dem Eis stehen.

Verwirrende Bezeichnungen

Bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erfahren wir mehr über die Unterschiede und die Tricks der Hersteller. Bei Milchspeiseeis müssen mindestens 70 Prozent Milch enthalten sein. Auch für Fruchteis ist ein Mindestanteil von 20 Prozent an Früchten vorgeschrieben. Aber vieles andere sind herstellereigene Begriffskreationen. Das ist auch zulässig, weil die Speise-Eis-Verordnung seit 2007 nicht mehr gilt.

Das heißt, wenn zum Beispiel Eis-Dessert oder einfach nur Speise-Eis auf der Verpackung steht, muss nichts Spezielles drin sein. Der Verbraucher muss damit rechnen, dass untypische Fette verwendet werden, wie beispielsweise Pflanzenfette. Bei Milcheis darf nur Milchfett enthalten sein. Ist auf der Packung eine Erdbeere abgebildet, müssen auch echte Erdbeeren drin sein. Auf der Zutatenliste steht, wie hoch der Erdbeergehalt tatsächlich ist.

Hygiene in der Eisdiele

In der Eisdiele müssen die Inhaltsstoffe nicht deklariert sein. Da müsste der Kunde das Thekenhandbuch verlangen oder er fragt den Eis-Konditor selbst, was er für ein Eis anbietet. Und am wichtigsten ist natürlich in den Eisdielen, dass man auf die Hygiene achtet. Eislöffel zum Portionieren sollten unter fließendem Wasser abgespült werden idealerweise werden sie in Gefäßen mit durchlaufendem kaltem Trinkwasser aufbewahrt, den so genannten Portioniererspülen. Sie sollten auf keinen Fall in einem Gefäß mit stehendem Wasser lagern oder es sollten in jeder Eissorte spezielle Löffel liegen. 

Fazit

Ganz viel Luft, Emulgatoren, Aromastoffe und Pflanzenfett - wer bei Speiseeis auf gute Inhaltsstoffe wert legt, der muss beim Einkaufen die Zutatenliste studieren.

Quelle:http://www.swr.de/marktchec

Hier finden Sie uns

Danieli Feines Eis &

Eiscafé La Gondola
Markt 2
99510 Apolda 

Karte

Kontakt

Rufen Sie einfach an

Büro: +49 3644 558876

La Gondola: +49 3644 557272

 

oder nutzen sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Danieli Feines Eis & Eiscafé La Gondola